Demenz als Toppriorität in Dänemark und Deutschland


Sowohl dänische als auch deutsche Politiker haben Demenz zur politischen Toppriorität gemacht. Doch obwohl beide Länder dasselbe Ziel verfolgen, nämlich die Verbesserung der Lebensqualität für Bürger mit Demenzerkrankungen, sind die Strategien verschieden. Die deutsch-dänische Demenzzusammenarbeit Demantec hat die Unterschiede und Ähnlichkeiten der nationalen Demenzstrategien beider Länder analysiert.


Sowohl in Dänemark als auch in Deutschland steigt die Anzahl an demenzerkrankten Bürgern. Diese Entwicklung wird sich als Folge der stets alternden Bevölkerung fortsetzen. Darum haben beide Länder sich dafür entschieden, diese Herausforderung auf nationalem, strategischem Niveau zu lösen.

Lene Bjerregaard, Dozentin an der University College Absalon, hat im Rahmen von Demantec diese Unterschiede in den nationalen Demenzstrategien untersucht.

Dänemark und Deutschlands Demenzstrategien umfassen Bereiche wie die frühe Diagnose, die Selbstständigkeit des Bürgers und eine ausgleichende Sicht auf Technologische Assistenzsysteme in der Demenzpflege.

„Dänemark und Deutschland richten ihren Fokus auf dieselben Probleme und Herausforderung im Bereich Demenz. Jedoch gibt es interessante Unterschiede. Zum Beispiel stammt die deutsche Demenzstrategie aus einer Zusammenarbeit zwischen den Länderministerien und anderen privaten und öffentlichen Organisationen, und wird nicht zentral organisiert, wie in Dänemark“, so Lene Bjerregaard, Dozentin an der University College Absalon.

Bei Interesse können sie Lene Bjerregaards Artikel über die nationalen Demenzstrategien in Dänemark und Deutschland hier lesen: 2017 03 10 Demenzrichtlinien Deutschland – Dänemark.